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Montag, 15. Juni 2015

Hartgekocht - erotische Ostergeschichten


Jennifer Schreiner (Hrsg.)
Hartgekocht
Ostergeschichten um Liebe, Lust & Leidenschaft
Elysion Books © 03/2014
ISBN 978-3-942602-53-2
176 Seiten - 9,90 Euro

auch als eBook - 6,99 Euro


Klappentext:

Erotische Kurzgeschichten, die nicht nur zu Ostern heiß sind …Folgen Sie den bekannten Autoren lustvoller Genüsse auf die „Hasen­Party“, suchen Sie gemeinsam mit Ihnen „goldene Eier“ oder vergnügen sich einfach „kurz vor Ostern“. Aber selbstverständlich können Sie sich auch von „dicke(n) Eier(n)“ humorvoll inspirieren lassen, „ein Picknick“ veranstalten, oder das Thema komplett vergessen … denn egal ob lustig, spannend, romantisch oder verführerisch inspirierend … in dieser Sammlung ist garantiert für jeden sinnlichen Geschmack etwas dabei.

Inhalt:

Bunte Ostereier - Lilly Grünberg
Goldene Eier - Lilly An Parker
Hasenparty - Emilia Jones (Ulrike Stegemann) 
Dicke Eier hübsch bemalt - Thomas Backus
Kurz vor Ostern - Antje Ippsen
Du, nur du allein - Olga Krouk
Forget Ostern - Sina Seeland


Meine humorvolle Geschichte erzählt von einer Studentinnen-Verbindung, und deren pikante Aufnahmerituale ....


Thomas Backus
Dicke Eier, hübsch bemalt

Im Verbindungshaus war die Heizung kaputt. Deswegen trugen die meisten Mädchen lediglich ihren Bikini. Trotz des milden Osterwetters waren sie alle ganz verschwitzt.
Das Haus der Studentinnenvereinigung wirkte wie ein Bienenstock voller berauschender Pheromone. Einem geschäftigen Summen gleich füllte das fröhliche Geplapper der Mädchen die hübschen Räume, aber dies verstummte sofort, als Ashley mit den Anwärterinnen den gemütlichen Wohnraum betrat.

Ashley war die unbestrittene Bienenkönigin. Diesen Anspruch hatte sie sich nicht erkämpfen müssen, er war ihr zugefallen. Weil sie eben perfekt war. Sie besaß eine Figur, um die sie jedes andere Mädchen beneidete, und nach dem die Jungs geradezu gierten. Schlank, aber nicht zu schlank, mit ein paar Kurven, welche die Fantasie anregten, und Händen einiges zu erforschen boten, wenn Ashley dies gestattete. Ihr üppiger Busen bildete den Mittelpunkt einiger feuchter Träume, von Mädchen und Jungs gleichermaßen.
(…)



Elysion Books ist auf erotische Bücher spezialisiert, und ein Highlight des Programms stellen die Anthologien zu den Feiertagen dar. Ob zu Weihnachten, zu Ostern oder Valentinstag, hier gibts prickelde Geschichten zum Verschenken oder selber lesen!


Sonntag, 16. Dezember 2012

Meine Erfahrung mit eBooks


eBooks kommen mir nicht ins Haus, habe ich gesagt. Damit bin ich nicht allein, viele Leser denken so. Traditionelle Leser, die gerne ein echtes Buch in der Hand halten. Aber auch viele meiner Autorenkollegen. Die schauen beim Schreiben schon ständig auf einen Monitor, das müssen sie nicht auch noch beim Lesen haben...

Aber gerade als Autor kommt man um eBooks nicht mehr herum. Die ersten eBooks mit Geschichten von mir erschienen so nebenbei. Verlage brachten Anthologien nicht nur als richtiges Buch heraus, sondern auch in elektronischer Form. Anfangs habe ich das zwar hier auf meinem Blog erwähnt, ihnen jedoch keine Aufmerksamkeit geschenkt (obwohl es mich schon wurmte, keine Belegexemplare davon in meinem (virtuellen) Regal stehen zu haben.

Dass ich mich dann doch intensiver mit der neuen Veröffentlichungsform auseinandergesetzt habe, lag dann aber am Heyne-Verlag, der zwei (Kurz-)Bücher ausschließlich als eBook herausgab: Raststätte Mile 81 von Stehen King und Die schwarze Feder von Dean Koontz. Wollte ich diese lesen, musste ich zum Reader greifen ... Nein, musste ich nicht. Jeder, der über einen Computer verfügt, kann eBooks auch ohne Reader lesen. Heyne empfahl mit den Adobe Digital Editions, und Amazon bietet für PC, Mac usw. eine Kindle-App an (Die eigentlich jeder haben sollte, da es bei Amazon regelmäßig kostenlose eBooks gibt, die man nur mit einem Kindle (oder der App) lesen kann. Denn die wunderschöne Welt der eBooks hat einen sehr großen Haken – es gibt zwei Formate, die sich durchgesetzt haben. Der eigentliche Standard für eBooks ist .epub (ein Dateiformat wie .jpg oder .gif bei Bildern). Amazon boykottiert diesen und verwendet .aw / .aw3. Allenfalls .mobi wird noch toleriert. Nun kann man die Dateien in ein anderes Format umwandeln, mit einem kostenlosen Programm namens Calibre, aber nicht immer. Schuld daran ist das DRM (Digital Right Management = Kopierschutz). Klar, der Verlag und der Autor wollen nicht, dass man die Bücher illegal vervielfältigt und verbreitet, wie dies mit Musik und Filmen bereits geschieht (die tollen LPL Lovecraft-Hörbücher werden wegen der Verbreitung von Raubkopien nicht mehr hergestellt).
In diesem Fall jedoch hat das zur Folge, dass man eigentlich zwei Reader braucht.

Mein erster Reader, den ich mir kaufte, um oben genannte Bücher von Heyne komfortabel lesen zu können, war ein TrekStore. Er lag gut in der Hand, erlaubte ein komfortables Blättern und hatte eine Möglichkeit, den Speicher durch Speicherkarten zu erweitern.
Weswegen ich ihn wieder zurückschickte (was durch das Fernabsatzgesetz innerhalb von 14 Tagen möglich ist): Man konnte keine Anmerkungen oder Markierungen im Text vornehmen. Außerdem, und das fand ich sehr, sehr schade, erlaubte die DRM nicht, dass ich all die angesammelten Amazon-eBooks auf diesen Reader laden konnte.

Die einfachste Variante des Kindle gibt es schon für 79 Euro, die von TrekStore 59 Euro. Ich dachte also, gut 20 Euro mehr ist akzeptabel, zumal man hier tatsächlich Anmerkungen oder Markierungen im Text machen kann. Zwar hat der kleine Kindle keine Tastatur hat (es gibt einen solchen, aber der kostet mehr), aber man kann mit etwas Übung gut damit zurecht kommen. Ich gebrauche die virtuelle Tastatur hin und wieder, um nach Textstellen zu suchen (für Nachschlagewerke wie das Danse Macabre von Stephen King ist ein eBook-Reader echt klasse!).
Ansonsten liegt der Kindle tatsächlich besser in der Hand, ist leichter und lässt sich komfortabel durchsuchen oder umblättern.
Allerdings ist mein Kindle eine Generation neuer, als es mein TrekStore war. Er verfügt über eine neue, die sogenannte Ink-Technologie (die der neue TrekStore auch hat). Der Hintergrund ist nicht so grell, die Schrift gestochen scharf. Das Lesen ist angenehmer für die Augen. Das Gefühl, an einem Monitor zu lesen, kommt gar nicht erst auf. Und, die Akku-Laufzeit ist gigantisch!
Leider werden Bilder nur schwarzweiß angezeigt. Aber, die wenigsten Bücher, die man elektronisch liest, werden Bildbände sein. Dieses Manko ist also annehmbar.

Die Ink-Technologie hat sich also durchgesetzt und bestimmtem nicht mehr die Frage, welchen Reader man sich zulegt. Es gibt neben den beiden von mir in der Praxis getesteten noch etliche andere Reader, und so muss sich jeder selbst entscheiden, welchen er sich zulegt. Als Autor wird man diese Entscheidung nicht beeinflussen können, und so sollten wir uns fragen, wie wir die meisten Leser erreichen.

Amazon ist sicherlich der führende Anbieter von eBooks. Das kommt daher, dass das Unternehmen Autoren anbietet, ohne den Umweg über einen Verlag seine eBooks dort zu veröffentlichen. Das bedeutet natürlich, dass es keine Qualitätskontrollen gibt. Man kann nie sicher sein, dass die so veröffentlichten eBooks zu Recht von allen Verlagen abgelehnt worden sind. Aber gehen wir einmal davon aus, dass sich die Kunde guter Bücher durch Mundpropaganda verbreitet, und dass mans ich anhand von Rezensionen vorher ein Bild von dem geschriebenen machen kann. Wenden wir uns also wieder der Technik zu. Theoretisch kann jeder ein Amazon-eBook lesen. Wenn er keinen Kindle hat, kann er sich kostenlos die Kindle-App runterladen und nutzen. Das ist natürlich ein gutes Argument für eine Direktveröffentlichung bei Amazon. Die bieten einem sogar an, die Bücher zu konvertieren und es gibt eine kostenlose Bilderdatenbank, die man für die Covergestaltung nutzen kann.
Wenn man als Autor diese Variante nutzt (und der Persimplex-Verlag tut dies), dann liegen die Rechte für das Layout (und evtl. des Covers) bei Amazon. Man sollte sich nun also hüten, das eBook auch anderweitig anzubieten.
Der größte Nachteil ist jedoch die strenge DRM. Die meisten Verlage haben nicht einmal ein eigenes Exemplar ihres eBooks (es sei denn, sie hätten es selbst gekauft). Es gibt natürlich auch keine Belegexemplare für Autoren oder Rezensionsexemplare für Journalisten (und demnach weniger Rezensionen). Und all die Besitzer eines anderen Readers werden als Leser außen vorgelassen. Ja klar, sie könnten die Kindle-App nutzen, aber warum sollten sie am PC lesen, wenn sie einen komfortablen Reader besitzen?

Als Autor / Verlag tut man also gut daran, seine eBooks in allen Formaten und bei allen Portalen anzubieten. Man kann seine Bücher selbst zu formatieren. Aus einer .rtf kann man mit dem Calibre sowohl .epub, als auch .mobi generieren. Man kann DRM-freie Bücher für Journalisten erstellen usw. Man kann auch einen Dienstleister zwischenschalten, der die technische Seite für einen übernimmt. Es gibt Verlage, die das tun. Oder andere Verlage, die sich ausschließlich auf das Veröffentlichen von eBooks spezialisiert haben.
Ich selbst habe noch nicht die perfekte Möglichkeit für die Veröffentlichung von eBooks gefunden. Allerdings weiß ich bereits einige Dinge, auf die ich achten muss (keine ausschließliche Veröffentlichung bei Amazon, keine Veröffentlichung ohne Lektorat), aber ich erahne bereits die Möglichkeiten, die sich mir als Autor bieten. eBooks sind ein spannendes Thema, das sicherlich noch spannender wird. Durch die entfallenden Druckkosten lohnen sich auch „Kleinstauflagen“ (z. B. eine Neu-Auflage von Fanzines, oder Experimente fernab des Mainstreams)

Viele gute Anregungen bietet das Literaturcafé.

Nachtrag:

Was mich am Kindle am meisten stört, ist, dass man WLAN nutzen muss (!), um ihn zu aktivieren. Durch diese Technologie kann man praktisch auch unterwegs (viele Cafés bieten kostenloses WLAN an) Bücher kaufen.
ABER mir gefällt es nicht, keine Wahl zu haben (aus Sicherheitsgründen nutze ich kein WLAN mehr zuhause, sondern ein LAN-Kabel). Zum Glück kann man später über die Amazon-Homepage gekaufte (oder kostenlose) Bücher per USB an den Kindle übertragen. Das ist aber kompilierter, und nicht jeder weiß davon.


Trotzdem glaube ich nicht, dass man als eBook-Leser auf Dauer um den Kindle herum kommt...

 

Montag, 6. Februar 2012

Rot ist die Lust - eROTische Märchen



Platzhalter
Jaynice Cavanaugh (Hrsg.)
Titelbild: Monika Veth
WortKuss Verlag © 11/2011
ISBN-13: 978-3-942026-09-3
ca. 180 Seiten - 14,90 Euro
Jaynice Cavanaugh (Hrsg.)
Titelbild: Monika Veth
WortKuss Verlag © 10/2011
ASIN: B005V82S4C
383 KB - 4,99 Euro



Lieben Sie erotische Märchen? Dann lassen Sie sich entführen in eine sinnliche Welt voller fabelhafter und wundersamer Begebenheiten! 20 Autoren haben die erotischen Abenteuer neuer und altvertrauter Märchenfiguren aufgeschrieben. Stets spielt dabei die Farbe Rot eine geheimnisvolle Rolle …

Lachen und lieben Sie mit der kleinen Seejungfrau. Finden Sie den Schlüssel zum Glück, knabbern Sie am Liebesapfel, lassen Sie sich von Red, dem Spielmann, die Flötentöne beibringen und erfahren Sie die ganze Wahrheit über Rotkäppchen – bisher unveröffentlicht und versehen mit Originalkommentaren der Brüder Grimm.

Es erwartet sie ein sinnliches Lesevergnügen voll knisternder Erotik.

Thomas Backus
Warum das Rote Meer rot wurde

Es war einmal vor langer Zeit, da strahlte das Rote Meer in allen Blautönen. Deswegen nannte man es damals das Blaumeer.
An seinem Ufer lebte ein Fischer. Tagein, tagaus fuhr er hinaus, fing ein paar Fische und lebte bescheiden und glücklich davon.
Doch eines Tages blieb sein Netz leer, sodass er so weit hinaus segelte, dass er das Ufer nicht mehr sehen konnte. Um ihn herum war nichts außer Wasser und Himmel und einer einzigen Wolke.
„Jetzt oder nie“, sagte er sich und warf sein Netz aus. Leider rutschte es ihm aus der Hand und versank in den blauen Fluten.
In seiner Verzweiflung sprang er hinterher.
Während er hinterher schwamm, wunderte er sich, wie viele Fische es hier gab. In allen Formen und Größen, aber sie wichen alle geschickt seinem Netz aus, als wüssten sie, dass eine Begegnung mit demselben in einer heißen Pfanne enden würde.
„Da kann ich das Netz genauso hier unten lassen“, sagte er sich und begann mit dem Auftauchen. Dann überlegte er es sich noch einmal anders: „Wenn ich schon mal hier unten bin, sollte ich mir auch was zu Essen mitnehmen.“
Er griff nach einem leckeren Fisch, aber der schwamm schnell weg.
„Mist“, murmelte der Fischer, schnappte sich stattdessen eine kleine Muschel.

(...)
 
Ob diese Muschel mehr kann, als nur den kleinen Hunger stillen, und was an Muscheln so wahnsinnig erotisch ist ... das lest in:
 Rot ist die Lust - eROTische Märchen!

Das könnt Ihr jetzt, oder zumindest teilweise...

Seit dem 13. Oktober 2011 ist die Märchensammlung wenigstens als E-Book erhältlich! Medium: Kindle Edition.


Angeblich ist das Taschenbuch bereits gedruckt, nur nicht in Reichweite ... wie das kommt, und was man dagegen tun kann, kann ich Euch leider auch nicht sagen!



Inhalt:

Laura Anders: »Der Liebesapfel«
Dr. Karsten Beuchert: »Es war einmal … die ersten Demo-Versionen zu ›Rotkäppchen‹ – bisher unveröffentlicht und mit Originalkommentaren der Autoren – Take 1 bis 4«
Maren Frank: »Der rote Schal«
Maren Frank: »Der Magier und die Magd«
Maren Frank: »Der rote Diamant«
Wolfgang A. Gogolin: »Der Schlüssel zum Glück«
Anne Hassel: »Märchenschwestern«
Jan-Eike Hornauer: »Die hübsche Prinzessin«
Nina Hornauer: »Herr Holle und die ungleichen Schwestern«
Stefanie Lasthaus: »Von Rumpel und Lenchen«
Stefanie Lasthaus: »Rosenrot«
Stephan Lenz: »Die drei Prinzen«
Eberhard Leucht: »Das rote Licht«
Sabine Ludwigs: »Der Prinz und der Spielmann«
Ulla Magonz: »Rote Unschuld«
Ana Otera: »Rosenrot«
Gerd Scherm: »Prinz Eckbert und das Rot der Liebe«
Richard von Schöneberg: »Rotschlüpferlein«
Sylvia Seelert: »Prinzessin Rosarot«
Achim Stößer: »Die kleine Seejungfrau«
Peter Stohl: »Der rote Garten«
Anja Wedershoven: »Von drei Prinzen, die auszogen, das Lieben zu lernen«.





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Sonntag, 5. Februar 2012

Süßer die Glocken ...


Jennifer Schreiner (Hrsg.)
Elysion Books © 09/2011
ISBN 978-3-94260212-9
208 Seiten - Taschenbuch - 9,90 Euro

Jennifer Schreiner (Hrsg.)
Elysion Books © 09/2011
ASIN B005QMGLL4
429 KB - Kindle Edition - 7,99 Euro


16 erotische Kurzgeschichten rund um die besinnlichste Nacht des Jahres.

Thomas Backus
Heiß auf Eis

An diesem trüben Dezembermorgen saß Tina am Küchentisch und trank bereits ihre zweite Tasse Kaffee. Dabei sah sie aus dem Fenster. Es schneite.
Obwohl die Heizung treu ihren Dienst versah, raffte die junge Mutter den Morgenmantel über der üppigen Brust zusammen. Einen klitzekleinen Moment wünschte sie sich, sie wäre darunter nackt.
Da war dieser Wunsch in ihr, etwas Verrücktes zu tun.
Vielleicht sollte sie nach draußen gehen und einen Schneemann bauen?
Nein, das war absurd. Sie war eine erwachsene, vernünftige Frau. Das wäre eindeutig zu verrückt. Tina seufzte und streute sich etwas Zimt in ihren Kaffee.
Das wiederum war ihr nicht verrückt genug, sodass sie erneut seufzte. Sie wischte sich eine lange, blonde Strähne aus dem Gesicht und seufzte ein drittes Mal. Zimt verschaffte ihr keinerlei Befriedigung.
Dean Martin sang im Radio von einer Winter Romance, und Tina stellte sich vor, wie ...
(...)


Wer wissen will, was sich eine deutsche Hausfrau so vorstellt, wenn sie am Küchentisch ins Träumen kommt, oder was sie zu tun bereit ist, um ihrem Leben Würze zu verleihen, der sollte dieses Buch lesen!

Süßer die Nina...

Inhalt:

Inka Loren Minden - Elfenhafte Weihnachten
Emilia Jones - Süße Verführung
Svenja Ros - O Tannenbaum
Nathalie Schumann - Ganz schön frech für einen Engel
Jennifer Schreiner - Einmal Grinch, immer Grinch
Antje Ippensen - O du striemenreiche
Svenja Ros - So viel Heimlichkeit...
Emilia Jones - Engel auf Bestellung
Lara Sailor - Schmückt den Baum!
lilly An Parker - Ho, ho, Oh-Ja!
Antje Ippensen - Stille Nacht, bizarre Nacht
Svenja Ros - O du fröhliche...
Lara Sailor - Ein Engel zur rechten Zeit
Nathalie Schumann - Die Hütte im Schnee
Olga Krouk - Feuer frei!


Weitere Infos & Bestellung: Elysion Books


Hier die Kindle-Ansicht

Oder portofrei bei Amazon:




Donnerstag, 2. Februar 2012

Liebe ... und Liebe lassen

Anja Polaszewski (Hrsg)
Books on Demand Gmbh © 11/2009
ISBN-10: 3-839132-18-5
ISBN-13: 978-3839132-18-0
372 Seiten - 24,95 Euro


Sie ist das wohl wichtigste Thema der Welt. Und noch dazu der Ursprung allen Seins. Ob jung oder alt, groß oder klein, gesund oder krank: Niemand kann ihr entrinnen ... Sie kann uns grenzenlos beglücken und für ekstatische Höhenflüge sorgen. Doch kann sie uns gleichermaßen ins Unglück treiben und seelische Abgründe auftun. Die Rede ist - natürlich - von der Liebe.
Sie bedeutet so viel: Leidenschaft und Leiden, Freude und Schmerz, Stolz und Ehrfurcht.
Sie ist vielseitig und vielschichtig. Ob hetero- oder homosexuelle Liebe, Liebe zwischen Eltern und Kindern, zwischen Geschwistern, freundschaftliche Verbundenheit oder ideologische Liebe: Die Kunst zu lieben ist ein hartes Brot, an dem wir uns oft die Zähne ausbeißen.
In vorliegender Anthologie berichten 70 Bild- und Textautorinnen und -autoren über die Liebe aus ihrer ganz eigenen Sicht. Sie reflektieren in Worten, Fotografien und Zeichnungen unter anderem über das Vergangene, das nicht zu ändern ist, über die Zukunft, die nicht vorhergesagt werden kann und über das Jetzt, das so wunderschön und zugleich so schmerzvoll sein kann ...



Ich selbst habe zwei Geschichten beigetragen:



Thomas Backus
Die erste Liebe

Im Sommer 1983 ertappte ich mich dabei, dass ich in der Schule nicht mehr gelangweilt aus dem Fenster starrte. Stattdessen starrte ich Bianca an.
(...)
Am liebsten wäre ich zu ihr rüber gegangen und hätte sie geküsst.
Dann sah sie in meine Richtung und ich bemerkte erstmals diese großen Augen, in deren leuchtenden Blau ich mich verlor wie ein Taucher in den tiefsten Tiefen des Meeres.
Ich lächelte.
Hoffentlich interpretierte sie mein Lächeln als Das Reiten hat mir viel Spaß gemacht und nicht als Ich mache mich gerade zum Trottel, weil ich total in dich verliebt bin.
Sie lächelte zurück.
Mir war egal, was sie von mir dachte, solange sie mich so anlächelte.
Dummerweise würde ich wieder mit ihr reiten müssen, aber vielleicht würde ich mit etwas Übung tatsächlich besser werden. Ich glaubte zwar nicht daran, aber Wunder geschehen.
Das sagte unser Religionslehrer immer, und warum sollte er nicht ausnahmsweise einmal Recht haben?
Ich beschloss, den nächsten Schritt zu wagen und riss eine Seite aus meinem Schulheft, schrieb Willst Du mit mir gehen? darauf. Dann schrieb ich ihren Namen außen drauf. Leider war ich so aufgeregt, dass mir bereits beim B die Spitze meines Bleistiftes abbrach. Egal, sie fand es bestimmt cool, dass ich sie B nannte. Das war fast so was wie ein Kosename.
Heimlich gab ich den Brief weiter.
Alle gaben ihn auch artig weiter – bis auf Bärbel.
Die las erst das B, und dann den Brief.
Ich?, stand in ihrem Gesicht geschrieben. Ich soll mit dir gehen?
Sie hatte noch nie ein Wort mit mir gesprochen, und trotzdem nickte sie.
Von da an hatte ich eine Freundin!
(...)





Tja, da habe ich nun meine erste Freundin, aber es ist die falsche. Wie komme ich da nur wieder raus?

Wer es wissen will: Liebe ... und Liebe lassen!





Thomas Backus
Wenn die Liebe stirbt

(...)
Und dann, irgendwann, war der Schmerz so groß, dass ich ihn nicht mehr ertragen konnte.
Ich hatte mir geschworen, es nicht zu tun. Ich wollte sie in Ruhe lassen, mich unter keinen Umständen bei ihr melden.
So erbärmlich wollte ich nun auf keinen Fall sein, und doch, ich kann nicht anders.
Ich lasse Wasser in die Wanne, zündete die vielen Kerzen im Badezimmer an.
(Hatte ich schon erwähnt, dass ich versuchte, ihr jeden Wunsch von den Lippen abzulesen? Sie fuhr total auf Kerzen ab, besonders im Bad).
Ich lasse mich in das heiße, duftende Wasser gleiten und wähle mit pochendem Herz ihre Nummer...
Sie nimmt tatsächlich ab!
„Hallo“, stammle ich.
„Du?”, fragte sie erstaunt. Wenn ich mich nicht täusche, klingt ihre Stimme sogar erfreut. Aber wahrscheinlich ist das nur Wunschdenken. Ich sollte mich freuen, dass sie nicht angewidert klingt.
„Ja, ich … warte mal einen Moment!”
Sie hat mir sehr, sehr wehgetan, und nun brennt in mir der wahnwitzige Wunsch, ihr weh zu tun.
(...)



Mehr kann ich Euch auf keinen Fall verraten, will ich Euch nicht die Spannung nehmen - aber lasst Euch gesagt sein, es endet dramatisch!

Wer es genauer wissen will, kann es nachlesen in: Liebe .. und Liebe lassen!


Eigentlich bin ich ja kein Fan von Books On Demand - aber das Projekt erschien mir so reizvoll, dass ich meine eigenen Prinzipien missachtet habe. Zum Glück, denn das Buch ist echt klasse geworden!




Mit Beiträgen von: Dustin Ahrendt, Thomas Backus, Daniela Bakker, Sabine Barnickel, Hermann Bauer, Julia Buesge, Reni Dammrich, Syvia Dölger, Ingrid Dressel, Nora Dubach, Simone Edelberg, Fiona Eissing, Silvia Friedrich, Martin Gericke, Monika Heil, Stephanie Heinecke, Antje Hellberg, Angelika Heßmann, Sandra Hlawatsch, Simon Holzmann,
Bernhard Ka, Utta Kaiser-Plessow, Ann-Kathrin Karschnick, Jürgen Kirschner, Klausens, Esther Klung, Jule Heidi Konrad, Heike Kremerskothen, Franziska Kuo, Ulrike Lantermann Kliem, Tanja Lehmitz, Martin Lindner, Anton Mantler, Eva Markert, Monique Martin, Lukas
Merkander, Mario Metzler, Eva Mileder, Laura Moser, Mortimer M. Müller, Jennifer Nickel, Karin Pachelhofer, Marlene Pardeller, Tabea Petersen, Michael Pick, Karl Plepelits, Anja Polaszewski, Anna-Maria Polaszewski, Hanna Christine Maria Rauschen, Hanna Rein, Axel
Richter, Alice Romas, Sweeginia Sanyani, Regine Sauter, Britta Schäfer, Melanie Scharley, Ella Schneider, Fabian Schrader, Andre Schuchardt, Gabriele Schuster, Fabienne Siegmund, Karin Sorkalla, Nina Spangel, Gabriele Maria Spölgen, Maren Steffens, Annika Stender, Jochen Stüsser-Simpson, Iana Varbanova, Kerstin Wadehn und Nadine Wittorf.


Weitere Infos gibt es beim neu gegründeten polamedia Verlag. Dort kann man das Buch auch bestellen - oder portofrei bei Amazon!


Donnerstag, 26. Januar 2012

Glückssache



Anja Polaszewski (Hrsg)
polamedia Verlag © 07.11.2011
ISBN: 978-3-9813903-2-2
160 Seiten - 9,95 Euro


Was ist Glück? Ist jeder selbst dafür verantwortlich oder ist es Schicksal? Und wie können wir überhaupt glücklich werden? Auf unserer Suche nach wahrer Wonne legen wir uns immer wieder Steine in den Weg. Wir stolpern darüber, fallen zu Boden und wundern uns dann noch. Aber: Vielleicht liegt das Glück ja näher als wir denken?In der vorliegenden Anthologie setzen sich 24 Künstlerinnen und Künstler mit Fragen rund um das Thema Glück auseinander. Interessant sind dabei die verschiedenen Sichtweisen, die sie mit dem Leser in Wort und Bild teilen.


Soweit Anja zu dem Buch! Wer ihr Liebe ... und Liebe mag, sollte auch zu diesem Buch greifen. Die Frau hat ein Händchen für kleine, nette Geschichten mit Herz und Verstand - und schöne Bilder zum Thema findet sie auch immer!


Das Buch enthält gleich 2 Geschichten von mir: Böses Glück und  

Thomas Backus 
Der Glücksbringer

„Stimmt es wirklich, dass ...“ Die junge Frau sah Herbert tief in die Augen. Verlangen glänzte in den ihren.
„Versuchen Sie Ihr Glück!“, sagte Herbert.
Sie hob zaghaft ihre Hand. Offensichtlich hatte sie dergleichen noch nie getan.
„Keine Scheu“, lächelte er. „Es ist ganz einfach. Dergleichen passiert hundertfach, überall auf der Welt! Sie brauchen Sich nicht zu genieren, weil Sie dieses Bedürfnis verspüren ...“
Sie lächelte unsicher zurück, nickte aber. Dann strich sie ihm über die Wange. Dabei war sie viel zu forsch, um zärtlich zu sein.
Schwarzer Ruß haftete an ihren Fingern. Sie hätte es wissen müssen. Das war etwas Schmutziges, etwas Verbotenes. Man tat so etwas nicht. Der Mann, den sie hier berührte war nicht ihr Mann, er war gewissermaßen ein Fremder, auch wenn er seit einiger Zeit regelmäßig in ihr Haus kam. Die Begierde hatte sie überwältigt, als sie ihn das erste Mal sah, doch bis jetzt hatte sie ihrem Verlangen nicht nachgegeben.
Doch jetzt klebte Schmutz an ihren Händen. Sie betrachtete ihn eingehend, mehr fasziniert als angeekelt. Bis das Telefon sie aus ihren Gedanken riss.
„Entschuldigen Sie bitte.“ Röte überzog ihre Wangen. Sie stellte auf laut. Vielleicht war es ihr Mann, der mit seinem Anruf die unschickliche Situation beendete.
Aber es war nicht ihr Mann. Aus dem Telefon sprach noch ein Fremder, Mit emotionsloser Stimme verkündete er: „Sie haben im Lotto gewonnen, Frau Heinze, der Jackpot beträgt …“
Sie rannte auf Herbert zu und umarmte ihn heftig, sie küsste ihn auf seine schmutzigen Lippen. „Danke“, hauchte sie glücklich.
(...)



Wer ist dieser Mann? Und was macht er da mit dieser Frau? 
 
Die Antwort ist nachzulesen in Glücksache!





Inhalt:

Hermann Bauer: Ein Schritt Rückwärts = vorwärts
Gaby Bessen: Glück
Susanne Brandt: Gretas Geschenke
Susanne Brandt: Gretas Winterspaziergang
Ingrid Dressel: Liebe auf den vierten Blick
Silke Heichel: Die Suche nach dem Glück
Silke Heichel: Ein Glücksgedicht
Monika Heil: Der blaue Stein
Monika Heil: Glück
Sandra Hlawatsch: Der Schwarze Gustav
Monika Kühn: Lottogewinn
Martin Lindner: Henkelmann
Eva Markert: Das verhüllte Glück
Angie Pfeiffer: Lebensqualität
Karl Plepeltis: Lasset die Kinder zu mir kommen
Karl Plepeltis: Das MarokkanerleAnja Polaszewski: Ein glücklicher Tag
Monika Post: Glück ist achtsam sein
Alice Romas: Rundumerneuerung
Melanie Scharley: Eine Frage des Gewissens
Jana Schmidt: Das kleine Licht
Jana Schmidt: Ein schlafender Mann
Ella Schneider: Ein Stückchen vom Glück
Britte Soedersen: Berührungen
Kerstin Wadehn: Herbstmelodie
Kerstin Wadehn: Nacht in Bangkok
Nadine Wittdorf: Glücksfee

Bilder:
 
Werner Quast
Anja Polaszewski
Birgit Eckhoff
Hermann Bauer






Bestellung und weitere Infos: polamedia Verlag

Oder über Amazon: