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Mittwoch, 25. Januar 2012

Naturgewalten

Lerato-Verlag © 02/2008
ISBN: 978-3-938882-67-2
200 Seiten - 9,95 Euro



Thomas Backus
Schneesturm in den Bergen

Von einem Augenblick auf den anderen wurde der Wind scharf und beißend. Flatfoot Sam blickte sich gehetzt um. Da waren schwere, schwarze Wolken am Himmel, und man konnte den Schnee in der Luft schmecken.
„Au weia“, sagte der Trapper zu seinem treuen Maulesel. „Martha, ich schätze, da kommt ein Unwetter auf uns zu. Wir sollten uns ein trockenes Plätzchen suchen.“
Das Muli schnaubte, als wollte es ihm zustimmen.
„Da vorn ist eine Höhle, lass uns dort Unterschlupf suchen.“ Sam trieb Martha auf die nahe Felsöffnung zu. „Vielleicht kann ich ein wenig Feuerholz sammeln bevor es richtig losgeht, dann machen wir es uns so richtig gemütlich.“
Sam war eigentlich schon auf dem Nachhauseweg. Er war ein guter Jäger und quer hinter seinem Sattel hing ein fetter Rehbock. Genug Fleisch für ein paar Tage.
Der Mountain-Man verachtete die Farmer und Viehzüchter. Sie plagten sich jeden langen Tag und konnten ihre Bäuche doch nur mit Rindfleisch vollschlagen.
Er ging alle paar Tage auf die Jagd und seine Frau machte den besten Wildbraten diesseits der Rockies.
Als Kind hatte auch er auf einer Farm gelebt, hatte seinem Vater helfen müssen in der kargen Erde zu wühlen, um eine bescheidene Ernte einzubringen. Satt war er in diesen Tagen nie geworden. Das Gefühl eines vollen Bauches lernte er erst beim Militär kennen. Aber beim siebten US-amerikanischen Kavallerieregiment merkte Samuel T. Parker bald, dass Befehlsgewalt nichts mit Weisheit zu tun hatte, die Generäle wussten nichts, und am wenigsten wusste dieser General. Ungeachtet des Friedensvertrages zog er gegen die Indianer beim Bozeman-Trail.
Nun ja, Lakota, Arapaho und Cheyenne ließen General Custer diesen Fehler schnell bereuen
Sam hatte sich vorher mit dem indianischen Scout Brave Bull angefreundet, einem Cheyenne Indianer, der ihn viel über die Natur und das Überleben in den Bergen lehrte.
Brave Bull gab ihm nicht nur seine Schwester Moon River zur Frau, er riet ihm auch, die Armee schnellstens zu verlassen, sodass Sam vor dem Little Big Horn Desaster desertierte und in die Wildnis zog.
(...)



Sind Flatfoot Sam und sein Maulesel Martha in dieser Höhle in Sicherheit? Oder sind die Schneestürme in den Rockies wirklich so mörderisch?


Nachzulesen in Naturgewalten




Übrigens bin bei Naturgewalten nicht nur als Autor vertreten, sondern habe auch in der Redaktion und dem Lektorat mitgearbeitet. 


Der naturgewaltige Inhalt:
 

Wartan Bekeredjian - Überfahrt
Florian Heller - Sprinkler
Sandra Panienka - Rana merlina
Carolin Arden - Glaubenssache
Bernhard Weißbecker - Der Geisterseher
Tom Cohel - Ein Arbeitstag in der Ewigkeit
Michael van Orsouw - Orkan o.N.
Kristina Siers - Zauberland
Birgit Kleimaier - Feuer
Katharina Stegen - Der weiße Tod
Anna Loyelle - Tears of Heaven
Volkmar Kuhnle - Der Lauf des Gletschers
Anika Beer - Kind des Sturms
Stefanie Pappon - Naturgewalten GmbH
Felix Woitkowski - Stark gerafft
Armin Schmidt - Höllisches Inferno
Charalabos Tsilimekis - Gott des Donners
Thomas Backus - Schneesturm in den Bergen
Manfred Pricha - The Tempest
Osiris Becker - Am Rande des Untergangs
Sabine Kochte - Aufrecht Stehen
Martina Bethe-Hartwig - Der Druidenstein
Jürgen Cissarek - Eisnacht
Tanja Daniel - Sturmspürer
Ingrid Mayer - Zorn der Glut
Jan-Eike Hornauer - Erschütterungen
Yvonne Maria Schreiner - Am Ende des Tages
Navina Kleemann - Sturmkind
Karin Sittenauer - Strandgut
Andrea Bannert - Lubilis – Erneuerung des ewigen Paktes
Sabrina Glock - Eisige Aussichten
William Rosenstock - Piroclastico
Birgit Erwin - Göttertod
Astrid Stangl - Apfelblüten




Den Lerato-Verlag gibt es leider nicht mehr, aber das Buch kann noch über Amazon bezogen werden:

Samstag, 21. Januar 2012

Schattenreiter


Frank Bardelle (Hrsg.)
Schattenreiter
Lerato Verlag © 07/2007
ISBN: 978-3-938882-45-0
134 Seiten - 9,95 Euro


Thomas Backus
Hexenreigen

„Kamerad, ich bin nur ein einfacher Wandersmann, der sich mit seiner Flöte seinen kargen Lebensunterhalt verdient. Ich ziehe von einer Stadt in die andere, spiele hier und dort auf, bis man mich wieder verjagt.
So erging es mir vor kurzem. Ich hatte auf dem Marburger Marktplatz das Studentenvolk mit meinen lustigen Weisen verzückt, als eine alte Vettel den Nachttopf aus ihrem Fenster entleerte. Sie zielte eindeutig in meine Richtung. Mir war sofort klar, es war Zeit, weiter zu ziehen.
Ich wanderte in Richtung Gießen. Die Nacht brach schnell herein, aber ich hatte schon oft im Freien geschlafen, das machte mir nichts aus. Ich suchte Schutz unter einer großen Buche und machte es mir im Laub bequem. Aber der Mond war voll und die Hunde im nächsten Dorf heulten unruhig, sodass ich kein Auge zutat. Da lag etwas in der Luft, etwas Fürchterliches, etwas Böses.
Dann war da auf einmal eine Gruppe ausgelassnes Weibsvolk. Die Frauen kicherten und zupften an meiner Kleidung. Normalerweise bin ich dem anderen Geschlecht sehr zugetan, aber diese Weiber machten mir Angst. Sie packten mich und zogen mich auf die Beine. Dann schubsten sie mich hierhin und dorthin. Mir wurde schwindelig. Ich hörte eine laut schreien: Oben hinaus und nirgends an. Die anderen brüllten zurück: Oben hinaus, hinaus, hinaus!
Dann glaubte ich, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Sie hatten Besen zwischen ihre Schenkel geklemmt und ritten tatsächlich durch die Lüfte und mich rissen sie mit sich in die Höhe. Spätestens jetzt war mit klar, dass ich in die Hände von Hexen gefallen war. Sie flogen wild durcheinander und schubsten mich weiter zwischen sich hin und her.
(...)


Was machen die Hexen da mit mir? Was haben sie vor? Entführen sie mich gar zum Hexensabbath, wo sie mit dem Teufel buhlen?

Nachzulesen in Schattenreiter!

Guten Menschen geschehen schlimme Dinge. Und mitunter geraten auch böse Charaktere in Situationen, wie sie sich selbst ein abartiges Vorstellungsvermögen übler kaum ausdenken könnte. Die neunundzwanzig Geschichten, die der Herausgeber hier zusammengestellt hat, reichen von subtilem Grusel bis zum blanken Entsetzen. Ein abwechslungsreiches Menü für Freundinnen und Freunde des Horror-Genres - allerdings nicht unbedingt vor dem Einschlafen zu empfehlen.

Alle Horror-Geschichten:

Carolin Arden - Schicksalhafte Begegnung
Thomas Backus - Hexenreigen
John Beckmann - Eine Geschichte über Türen und Mauern
Julia Breitenöder - Das hungrige Örtchen
Ulrike Dansauer - Die Brasse
Holger Dittmann - Püppchen
Saven van Dorf - Pause Infernal
Eva Fenslage - Drachen und Kaninchen
Martine Hetheier - Der Prozess
Harald Hillebrand - Der Letzte
Peter Hohmann - Höllenritt
Barbara Huber - Leg deinen Kopf zurück
Sven Kaluza - Kammer 10
Sabine Ludwigs - Der Engelmacher
Eva Markert - Der griechische Jüngling
Gerald Meyer - Der Fels
Markus Niebios - Die tausend Mäuler des Herrn Mull
Marcus Richter - Haus am Meer
Susanne Ruitenberg - Serenas Sohn
Sami Salamé - Tod der Muse
Markus Saxer - Judith und Holofernes
Daniel Schlund - Nicht einschlafen
Eva Schuster - Im Auge des Betrachters
Werner Vogel - Blitz
Frank Wanderscheidt - Kein himmlisches Kind
Christian Weis - In Gottes Namen
Horst Wilden - Böser Feind
Damian Wolfe - Die Rückkehr
Carsten Zehm - Claras Hund
Petra Gürtler - Echo aus Raum und Zeit
 
 
Den Lerato-Verlag gibt es leider nicht mehr, aber das Buch kann noch über Amazon bezogen werden - außerdem ist meine Geschichte in der 1. Apokalyptischen Anthologie nachgedruckt worden: In Blut geschrieben!

Wie? die Bücher stehen noch nicht in Eurem Bücherregal? Dem kann abgeholfen werden!




  
Besucht auch die Internet-Präsents des PERSIMPLEX-Verlag. Unser Buch findet sich unter  PERSIMPLEX fantastic & dark! Im Verlags-Shop kann man es bestellten (als Autor bitte Apokalyptische Schreiber eingeben)!
 

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Weltenweber

Frank Bardelle (Hrsg.)
Weltenweber
Lerato Verlag © 11/2006
ISBN: 3-938882-23-9
200 Seiten - 9,95 Euro


Meine Geschichte Die Maiwanderung ein, gewann 2002 den Marburg Award - und liegt nun auch in gedruckter Form vor! Es handelt sich hier um eine humoristische Hommage an den Herrn der Ringe!


Thomas Backus
Die Maiwanderung

Grrrr, Mai. Wie ich ihn hasse! Und dieses dämliche Wandern! Wenn die Sonne scheint und die Vögel zwitschern, wird mir fast schlecht!
Aber was will man machen? Als Fantasy-Fan kann man ja nicht den ganzen Tag in der Bude hocken. Mit einem Buch oder der flimmernden Glotze vor Augen.
Sagen zumindest meine Freunde.
Ich denke, als Fantasy-Fan kann man das sehr wohl!
Gut, ab und zu muss man die heimischen vier Wände verlassen, um sich neuen Stoff zu besorgen. Oder neue Regale, um dieses Material unterzubringen. Na ja, und ein wenig Brot, Wurst und Bier gehören wohl auch zu den Dingen, die man sich in die Höhle schafft. Aber wer gut in der Vorratshaltung ist, kann es sehr, sehr lange in der eigenen Bude aushalten! Ein Hoch auf den Dosenmampf!
Meine Freunde sind da leider anderer Meinung. Sie wollen hinaus in die Natur. Manchmal sogar einen Baum sehen.
Mann, wird mir schlecht dabei.
(...)


Was erleben wir denn Schreckliches in diesem Wald, dass der Bericht darüber sogar einen Marburg-Award wert ist?

Nachzulesen in Weltenweber


Den Lerato-Verlag gibt es leider nicht mehr, aber das Buch kann noch über Amazon bezogen werden:





Inhalt:

Alexandra Neumeier: Die Nachtjagd
Christel Scheja: Die richtige Wahl
Christine Hettich: Wolf
Martin Dörwaldt: Katzenstein
Marion Feiler: Das Windspiel
Olaf Trint: Und dann kam Keule
Niklas Peinecke: Fließe, mein Herz
Charlotte Engmann: Wenn Liebe Flügel verleiht
Kirsten Lang: Ferocas Unglück
Si-yü Steuber: Der Garten der Leopardin
Andreas Sticklies: Grenzwerte
Barbara Schinko: Juttes Spiel
Uwe Post: Gnichl und die Mumie
Carsten und Matthes Zehm: Das Diamantschwert
Katharina Stegen: Das letzte Lied der Elfen
Heike Reiter: Das Geschenk des Mondscheinalbs
Thomas Backus: Die Maiwanderung
 Michael Buttler: Björns Kampf
Heidi-Christine Koch: Zaubermond
Veronika Bicker: Drachenbraut
Ulrike Dansauer: Die Weberin
Sandra Abbensetz: Neulich in der Hölle
Andreas Flögel: Hexentricks
Olga A. Krouk: Vergiss mein nicht
Jana Paradigi: Des Kürbis´ Kern
Carolin Arden: Timla und die Anderen
Renate Roth: Der Faden
J. K. Brandon: Theodalin
Eleni Milona: Kristallwald
Damian Wolfe: Melodien für Dämonen
Walter Kiesenhofer: Der Frosch und die Prinzessin
Nadine Boos: Jura Magis
Yann Krehl: Die Helden von Grafenstein
Markus Jendrossek: Vaterfreuden
Philipp Brobowski: Eine Reise in die Geschichte