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Mittwoch, 25. Januar 2012

Professor Zamorra 899

Christian Schwarz
Professor Zamorra - Band 899
Bastei Verlag © 11. November 2008
64 Seiten - 1,60 Euro

Immer wieder mal gelingt es mir, eine Leserstory in einem Bastei-Heftroman unterzubringen - und endlich mal eine im Professor Zamorra!


Thomas Backus
Der Sieg der Hölle

(...)
Gott saß auf seinem Himmelsthron und hielt Hofstaat. Die Erzengel Michael, Raphael, Gabriel und Uriel, sowie all die anderen der zwanzigtausend mal zehntausend Engel hatten sich versammelt und priesen seinen Namen und seine Schöpfung.
Cherubim priesen Gott, indem sie unaufhörlich das Tasbi sangen, ein Gebet, in dem Gott alle Ehren erwiesen wurden. Seraphim umkreisten Gottes Thron und sangen dabei unablässig das Dreimal Heilig.
Die Größe eines Wesens zeigt sich an seinen Taten – und die Schöpfung des Himmels und der Erde war eine gewaltige Tat, sodass die Lobgesänge der Engelchöre entsprechend gewaltig erschallen.
Zugegeben, Gott sonnte sich in dem Lob, eine Eigenschaft, die nur allzu menschlich war. Aber hatte Gott nicht den Menschen nach seinem Abbild erschaffen?

Dies hätte ein Bild der perfekten Harmonie sein können, wenn nicht der Teufel erschienen wäre. Der Teufel ist überall und nirgends. Ab und zu schaut er auch im Himmel vorbei.
„Ziemlich leer hier oben!“, sagte er grinsend. „Na ja, die Menschen zieht es mehr in den Süden. In der Hölle ist es wärmer. Nach Jahren der Klimaerwärmung und Mallorcaurlauben sind sie die himmlische Briese nicht mehr gewöhnt.“
In der Ecke standen ein paar wenige Heilige, aber sie standen da so ziemlich allein.
„Ich habe es geschafft, soeben habe ich den letzten Menschen zur Sünde verführt..."
(...)


Hat die Hölle letztendlich triumphiert, oder hat Gott noch ein As im Ärmel?

Wers wissen will, sollte sich den aktuellen Zamorra kaufen :-)
 

Mittwoch, 28. Dezember 2011


Schattenreich - Band 22
Bastei Verlag © 21. Juni 2005
64 Seiten - 1,75 Euro



Thomas Backus
Blutsauger

Wenn ich mich nicht irre, fing es genau an dem Tag an, an dem ich gegen einen willkürlichen Steuerbescheid Einspruch einlegte.
Ich spürte plötzlich einen stechenden Schmerz am Oberarm. Ich griff nach der Stelle, ertastete jedoch keine klaffende Wunde, sondern eine kleine Schwellung, die wie die Hölle juckte – einen Mückenstich.
Ich dachte noch, erst die zweibeinigen Blutsauger auf dem Finanzamt, jetzt die geflügelten in der Wohnung. Will denn heute jeder mein Blut?
Natürlich war ich schon öfters von einer Mücke gestochen worden, aber dieses Vieh musste ein wahres Monster gewesen sein. Mann, das tat richtig weh.
Neugierig schaute ich mich in meinen Zimmer um, sah aber nichts.
Trotzdem dauerte es nicht lange, bis ich wieder gestochen wurde.
Blitzschnell schlug ich nach meinem Arm. Ich hatte auch fast getroffen. Das Biest entwischte mir gerade so zwischen den Fingern. Ich hörte es sogar noch schadenfroh sirren.
(...)


Blutsaugende Mücken sind normalerweise lästig, aber harmlos - nicht so in meiner Lesergeschichte, hier sind sie der reine Horror!

Nachzulesen in
Schattenreich - Band 22


Inhalt:

Marc Tannous: Die Seelenfestung
(Kurzroman)
Charlotte Engmann: Blutige Hände (Kurzroman)
M'Raven: Dämonenerwachen (Kurzroman)
Thomas Backus: Blutsauger (Kurzgeschichte) 


 
Der Heftroman ist im Handel ausverkauft, aber meine Geschichte wurde nachgedruckt in der 1. Apokalyptischen Anthologie In Blut geschrieben.

Wie? Das Buch steht noch nicht in Eurem Bücherregal?
Dem kann abgeholfen werden!



 


 Besucht bitte auch die Webseite der Apokalyptischen Schreiber und unseren Verlag Persimplex! Das Buch ist natürlich auch dort im Shop erhältlich! 
 
 

John Sinclair Special - Band 3

Jason Dark (Helmut Rellergerd)
Draculas blutige Brautnacht
Vernon Graves
Gefangen im Montersumpf
John Sinclair Special 3
Bastei Verlag © 2004
128 Seiten - 3,00 Euro

Eigentlich hatte ich meine Story Ein Leben für die Kunst an die Vampire-Redaktion geschickt hatte. Nun, trotz der Einstellung der Vampire-Serie erschien dem Redakteur die Geschichte anscheinend so gut zu gefallen, dass er sie hier abdruckte!


Thomas Backus
Ein Leben für die Kunst

„Schon wieder nichts!“ Frustriert betrachtete Pierre die von Farbe feucht schimmernde Leinwand und versuchte, irgendeine Struktur in dem Gemalten zu finden.

Vergeblich.
Dabei liebte Pierre die Kunst. Seit er einen Pinsel halten konnte, malte er. Zuerst mit Wasserfarben auf Zeichenblöcke, später mit Ölfarben auf Leinwand. Leidenschaftlich ließ er die verrücktesten Gedanken Gestalt werden.
Doch leider fehlte ihm jedes Talent.
Egal, ob er sich an realistischen Stillleben versuchte oder an abstrakten Gemälden – nichts wollte ihm gelingen. Da hatte eine Tapete schon mehr Stil.
Seine Freunde und Verwandte schüttelten nur mitleidvoll den Kopf. Kunstliebhaber und Galeristen jagten ihn schimpfend davon.
„Das Geschmier ist ja noch nicht einmal die Farbe wert!“, urteilten sie – leider zurecht.
Das betrübte Pierre sehr. Er liebte die Malerei, und nichts wünschte er sich so sehnlichst, wie echte Kunst zu schaffen. Ihm kam es noch nicht einmal auf das Geld an. Er wollte nur in den Kreis der echten Künstler aufgenommen werden.
Er betrachtete abermals sein neuestes missglücktes Werk. „Ach, wäre ich doch ein geachteter Künstler“, sagte er. „Dafür würde ich alles geben. Ich würde sogar dem Teufel meine Seele verkaufen, sollte das was nützen!“
Zoom!
Plötzlich war da Rauch. Viel Rauch. Und es stank nach Schwefel.
Aus der stinkenden Wolke schritt eine dunkle, unheimliche Gestalt. Tja, wenn man den Teufel ruft, schaut er mit den Hörnern zu Tür herein.
(...)


Wird der Teufel Pierre ermöglichen, echte Kunst zu schaffen? Und was will er dafür haben? Seine Seele?


Der Heftroman ist im Handel ausverkauft, aber meine Geschichte wurde nachgedruckt in der 1. Apokalyptischen Anthologie In Blut geschrieben.

Wie? Das Buch steht noch nicht in Eurem Bücherregal?
Dem kann abgeholfen werden!



 Besucht bitte auch die Webseite der Apokalyptischen Schreiber und unseren Verlag Persimplex! Das Buch ist natürlich auch dort im Shop erhältlich! 
 

Vampire - Band 12

David Burnett
Draven, die Jägerin
Vampire - Band 12
Bastei Verlag © 2001
64 Seiten - 1,50 Euro


Thomas Backus
Vampire in Frankfurt

(...)
Eine Garbe aus einer Maschinenpistole Marke Heckler & Koch siebte soeben durch acht Wachmänner. Und riss Riesen-Löcher. Mochte der Teufel wissen, was für Spezial-Munition der Kerl geladen hatte. Dumm-Dumm-Geschosse und Sprengladungen verhielten sich erheblich anders. Und Blut floss eigentlich s gut wie keins.
„Schnell! Alle Mann in die Eingangshalle! Der Jäger ist da!“ Mr. Meyer sprach in ein Headphone, und seine Stimme war plötzlich überall im Haus über dezent angebrachte Lautsprecher zu hören.
Immer mehr Wachmänner, aber auch einfache Angestellte stürmten in Richtung Eingangshalle, aber der Fremde kämpfte sich den Weg zu den Aufzügen frei.
Er schien eine neue Art von Panzerung zu tragen, denn das was er sich an Blei einfing schluckte keine schusssichere Weste. Und der Helm mit Sichtschutz verhinderte einen Kopftreffer.
Und ständig erwiderte er das Feuer. Er machte sich nicht die Mühe, die Magazine aus seinen Waffen zu wechseln, er hatte mehrere Maschinenpistolen umgehängt und ersetzte leer geschossene durch neue Waffen.
Jetzt tauchte ein Broker auf. Er trug die typischen roten Hosenträger über seinem Armani-Hemd, aber auf der Schulter balancierte eine untypische Panzerfaust. Die würde die Panzerung des Eindringlings knacken. „Nimm das, Du Drecksau!“
(...)


Oje, Vampire in Frankfurt? Warum konnten sie nicht in Transsylvanien bleiben? Oder wenigstens in England?


Der Roman ist im Handel ausverkauft. Da die Geschichte noch nicht erneut Veröffentlicht wurde, müsst Ihr Euer Glück wohl bei eBay versuchen.

John Sinclair 4. Auflage - Band 162

Jason Dark (Helmut Rellergerd)
Die Drachensaat
John Sinclair 4. Auflage - Band 162
Bastei Verlag © 1990
64 Seiten - 2,20 DM


Thomas Backus
Hinter der Tür

(...)
Wir gingen nochmals durch die Räume, ließen erneut die Atmosphäre auf uns wirken. Dabei entdeckten wir eine Tür, die uns vorher nicht aufgefallen war. Sie wurde fast vollständig durch einen braunen, dunklen Vorhang verdeckt. Der Versuch, diese Tür zu öffnen scheiterte - sie war verschlossen.
Der herbeigerufenen Verkäufer erschrak sichtlich, als wir auf die Tür hinwiesen. Es handele sich nur um eine weitere Tür nach draußen, eine Art Notausgang, den man eh nicht benötigen würde. Außerdem wisse er gar nicht, ob überhaupt ein Schlüssel existierte.
Dies erschien uns alles mehr als merkwürdig, und es verstärkte unsere Neugier.

Welche Leichen hatte man in diesem Keller verscharrt?

Nun denn, der gute (aber mittlerweile sehr ängstliche) Mensch wollte das Haus unter allen Umständen verkaufen. Ich dagegen bestand darauf, zu erfahren, was hinter dieser Tür verborgen war. Er möge doch bitte eine Schlosser-Firma anrufen und das Schloss auswechseln lassen, denn ich würde kein Haus kaufen, dessen Türen ich zu öffnen nicht in der Lage war - auch wenn es sich wie in diesem Fall nur um einen Notausgang handelte.

Der Verkäufer wurde bleich. Nicht etwa kränklich bleich, nein das war schon eine gesunde (oder eher ungesunde) Leichen-Blässe. Er stammelte herum, suchte Argumente. Aber die, die ihn zu dieser seltsamen Reaktion veranlassten, gab er nicht preis. Waren sie so schrecklich, dass ich das Haus nicht kaufen würde? Waren sie der Grund dafür, dass er das Haus verkaufte? Jedenfalls fand er bewussten Schlüssel doch. An der hinteren Ecke des Schlüsselbundes. So klein und so unscheinbar. In keinster Weise deutete er an, welch grausiges Geheimnis er verbergen mochte.

(...)


Was steckt hinter dieser Tür, dass der Makler vorgibt, den Schlüssel verloren zu haben? Liegt da etwa eine Leiche im Keller begraben?


Der Roman ist im Handel ausverkauft. Da die Geschichte noch nicht erneut Veröffentlicht wurde, müsst Ihr Euer Glück wohl bei eBay versuchen.

John Sinclair 3. Auflage - Band 321

Jason Dark (Helmut Rellergerd)
John Sinclair 3. Auflage - Band 321
Bastei Verlag © 1989
64 Seiten - 2,00 DM

Meine Geschichte Leichenschmaus wurde in John Sinclair 3. Auflage Band 321 als Lesergeschichte abgedruckt. Meine erste Veröffentlichung!


Thomas Backus
Leichenschmaus

Gestern ist sie gestorben, meine liebe Frau, und nun stehe ich hier an ihrem Grab und erweise ihr die letzte Ehre.
Alles kommt mir so sinnlos vor. An Gott und Wiederauferstehung glaube ich nicht. Mir als Wissenschaftler, ich bin Professor der Physik, kommt das Ganze doch abstrakt und unlogisch vor. Schließlich kommt Wissenschaft von wissen und nicht von glauben.
Ob der Pfarrer an Gott und die Wirksamkeit seines Rituals glaubt? Muss er wohl, sonst hätte er diesen Beruf nicht ergriffen!
Gerade murmelt er etwas von der Erde aus der wir gekommen seinen und zu der wir wieder werden würden. Dabei besprenkelt der den Sarg mit Weihwasser. Und gerade in dem Moment, als das Weihwasser den Sarg berührt, erklingt eins schriller, gänzlich unmenschlicher Schrei.
Im selben Augenblick scheint der Sarg zu explodieren, und da huscht irgendetwas an uns vorbei. So schnell, dass nur ein Schemen zu erkennen ist.
Der Pfarrer schlägt ein Kreuzzeichen. Die meisten Trauergäste erschrecken. Meine Neugierde zwingt mich zum Handeln. Ich trete näher an den Rand des Grabes. Da nicht viel unter den Trümmern des Sarges zu erkennen ist, springe ich hinein, in die Leichengrube. Hastig räume ich das zersplitterte Holz zur Seite.
Dann sehe ich es - die Leiche meiner Frau war geschändet worden! Jemand, oder vielmehr irgendwas, hatte sie teilweise aufgefressen!
(...)

Gestern ist sie gestorben, meine liebe Frau, und nun stehe ich hier an ihrem Grab und erweise ihr die letzte Ehre.
Alles kommt mir so sinnlos vor. An Gott und Wiederauferstehung glaube ich nicht. Mir als Wissenschaftler, ich bin Professor der Physik, kommt das Ganze doch abstrakt und unlogisch vor. Schließlich kommt Wissenschaft von wissen und nicht von glauben.
Ob der Pfarrer an Gott und die Wirksamkeit seines Rituals glaubt? Muss er wohl, sonst hätte er diesen Beruf nicht ergriffen!
Gerade murmelt er etwas von der Erde aus der wir gekommen seinen und zu der wir wieder werden würden. Dabei besprenkelt der den Sarg mit Weihwasser. Und gerade in dem Moment, als das Weihwasser den Sarg berührt, erklingt eins schriller, gänzlich unmenschlicher Schrei.
Im selben Augenblick scheint der Sarg zu explodieren, und da huscht irgendetwas an uns vorbei. So schnell, dass nur ein Schemen zu erkennen ist.
Der Pfarrer schlägt ein Kreuzzeichen. Die meisten Trauergäste erschrecken. Meine Neugierde zwingt mich zum Handeln. Ich trete näher an den Rand des Grabes. Da nicht viel unter den Trümmern des Sarges zu erkennen ist, springe ich hinein, in die Leichengrube. Hastig räume ich das zersplitterte Holz zur Seite.
Dann sehe ich es - die Leiche meiner Frau war geschändet worden! Jemand, oder vielmehr irgendwas, hatte sie teilweise aufgefressen!
(...)


Leichenfresser in Deutschland - ich gegen die Ghoule!

Der Roman ist im Handel ausverkauft. Da die Geschichte noch nicht erneut Veröffentlicht wurde, müsst Ihr Euer Glück wohl bei eBay versuchen.